Berufsbildner Freiburg – Lernende ausbilden – Ausbilder:in werden

Ausbilder:in im Unternehmen werden: Ihren Beruf weitergeben

Die Ausbilder:innen in den Betrieben geben ihr Fachwissen und ihre Begeisterung für den Beruf an die nächste Generation weiter. Sie schulen die Lernenden in Theorie und Praxis und bereiten sie auf ihre berufliche Zukunft vor. Diese Aufgabe erfordert sowohl fachliche als auch pädagogische Kompetenzen. Im Unternehmen wird in der Regel für jeden Beruf eine verantwortliche Person benannt. Diese ist insbesondere Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner für die Berufsbildungsbehörde (SFP), die Lehrlingsausschüsse, die überbetrieblichen Kursausschüsse, die Qualifikationsausschüsse und die Schulen.

Erforderliche Qualifikationen

Für bestimmte Berufe sind in der Verordnung über die Grundausbildung zusätzliche Anforderungen vorgesehen. Laut der Quellseite ist der 40-Stunden-Kurs in den meisten Fällen die Norm; in bestimmten Fällen kann eine 100-Stunden-Ausbildung verlangt werden. Beide Wege werden rechtlich als gleichwertig dargestellt. Informieren Sie sich beim SFP oder beim Berufsverband über die für Ihren Beruf geltenden Anforderungen.

Berufliche Kompetenzen

EFZ im entsprechenden Ausbildungsbereich oder eine gleichwertige Qualifikation.

Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in dem betreffenden Bereich.

Pädagogische Qualifikation

Anerkanntes Abschlusszeugnis nach einer 100-stündigen Ausbildung.

Bescheinigung über den anerkannten Kurs für betriebliche Ausbilder:innen mit einer Dauer von 40 Stunden

Der Kurs für Ausbilder:innen

Der anerkannte 40-Stunden-Kurs vermittelt die für die Ausbildung von Auszubildenden vorgesehenen pädagogischen Grundkompetenzen. Er wird mit einer offiziellen Bescheinigung abgeschlossen. Das SFP beauftragt das interprofessionelle Weiterbildungszentrum (CPI) mit der Organisation dieser Kurse. In bestimmten Fällen, je nach Beruf, Werdegang der betreffenden Person oder kantonaler Entscheidung, kann eine vertiefende Ausbildung von 100 Stunden verlangt werden.

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Eine Rolle in der Ausbildung und Begleitung

Indem Sie Ihr Know-how weitergeben, tragen Sie zur Entwicklung qualifizierter Arbeitskräfte bei und bereichern gleichzeitig Ihre eigene Praxis. Sie planen und gestalten den Ausbildungsalltag, beraten, begleiten die Fortschritte und sorgen für Sicherheit sowie für die Integration der Auszubildenden in die Arbeitswelt.

Den Ausbildungsplan ausarbeiten und verfolgen

Der vom Ausbildungsbetrieb erstellte Ausbildungsplan legt die Ziele, die zu erwerbenden Kompetenzen und die Aufgabenteilung während der Lehre fest. Er muss den Anforderungen des Berufs sowie den Richtlinien der Berufsverbände und der kantonalen Behörden entsprechen. Vorlagen sind beim SFP oder beim Berufsverband erhältlich. Nach seiner Erstellung muss der Plan regelmäßig überprüft und angepasst werden, um die Fortschritte der Auszubildenden zu fördern und die Qualität der Ausbildung zu gewährleisten.

Sich weiterbilden und austauschen

In einigen Branchen werden Zusatzkurse für Ausbilder:innen angeboten. Der Kanton bietet zudem Weiterbildungsmöglichkeiten an, darunter ein Modul des Erwachsenenbildungszertifikats, das sich mit der individuellen Begleitung von Auszubildenden befasst.

Ablauf der Ausbildung

Nützliche Links

Kurse für Berufsausbilder in Lehrbetrieben – IWZ
Verordnung über die Berufsbildung, Art. 40
Kurse für Berufsausbilder in Lehrbetrieben – Kanton Freiburg
Bundesgesetz über die Berufsbildung, Art. 45